Eröffnung

Vorwort der Projektleitung

Liebe Messebesucherinnen und Besucher,

bereits zum 26. Mal veranstalten wir, der UStA – Hochschule Aalen die Aalener Industriemesse – AIM for students. Wir begrüßen euch herzlich und freuen uns über eure Teilnahme. Doch 2020 ist alles anders – Die AIM wird am 21. Oktober zum allerersten Mal online stattfinden.

Unsere erste Online-Messe war für uns eine ganz neue Herausforderung. Wir haben von null angefangen. Mussten alle Pläne nochmal über den Haufen werfen und uns als Team neu strukturieren. Viele Stunden Arbeit haben wir in die Erstellung virtueller Messekonzepte gesteckt, mit der Erwartung das perfekte Messekonzept zu finden. Doch immer wieder mussten wir Ideen verwerfen, neu denken, bis wir ein Konzept hatten, dass wir mit Überzeugung euch als Messeteilnehmern und den Unternehmen präsentieren wollen.

Nicht nur für uns war das eine komplett neue Situation, auch viele Unternehmen waren skeptisch. Wie funktioniert einen solche Online-Messe? Lohnt es sich? Die Anmeldungen gingen zunächst zögerlich ein. Doch wir haben einiges an Überzeugungsarbeit geleistet und viele Stunden in die Akquise gesteckt. Bei den Anmeldezahlen haben wir Tag für Tag mitgefiebert und uns über jedes Unternehmen das gefreut, dass mit uns diesen neuen Weg geht. Darum möchte ich an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Aussteller der AIM 2020 aussprechen. Wir freuen uns sehr, dass Sie auch in diesem besonderen Jahr mit dabei sind.

Aber auch unserem gesamten Organisationsteam gilt unser Dank! Wir sind stolz auf das, was wir mit unserem Team geleistet haben. Das freundschaftliche und gleichzeitig professionelle Verhältnis im Team, tragen maßgeblich zum Erfolg der AIM bei. Und am Ende ist es immer wieder ein großartiges Gefühl zu sehen, was man geschaffen hat.

Wir freuen uns gemeinsam mit euch die erste Aalener Industriemesse online zu erleben!

Grussworte

Prof. Dr. Gerhard Schneider

Rektor Hochschule Aalen

Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Für das Jahr 2020 gilt das ganz besonders, steht es doch voll im Zeichen der Corona-PandemieUns alle stellt das vor Herausforderungen, die es in dieser Form noch nie gegeben hat. Lange geplante Meetings oder Veranstaltungen – alles war auf einmal Makulatur. Vieles musste neu gedacht werden, auch die Aalener Industriemesse (AIM). Die Karrieremesse an der Hochschule Aalen ist aber sowohl bei Studierenden und Absolventinnen und Absolventen als auch bei vielen Unternehmen ein wichtiger Termin im Jahreskalender. Als Schnittstelle zwischen Hochschule und Wirtschaft gibt die AIM hervorragende Orientierungs- und Entscheidungshilfen für alle, die ihre berufliche Zukunft aktiv gestalten wollen. Daher wollte das Organisationsteam dieses Angebot nicht ersatzlos streichen. 

Und so wird die AIM nun zum ersten Mal in ihrer über 25-jährigen Geschichte komplett online stattfinden. Schließlich muss mit regem Austausch, Produktpräsentationen, interessanten Vorträgen und Gesprächen auch in Krisenzeiten nicht Schluss sein. Im Zeitalter von Live-Chats, Video-Konferenztools, virtuellen Räumen, Streams und digitalen Jobwalls ist die Kommunikationskultur lebendiger denn je. Längst ist die digitale Welt ein Bestandteil unseres Alltags und eröffnet völlig neue Wege des Austausches. Anstatt des üblichen Messetrubels und Stimmengewirrs klappern diesmal die Tastaturen und erklingen die Chatbenachrichtigungen.  

Wir danken allen Ausstellerinnen und Ausstellern, die den Sprung ins kalte Wasser gewagt haben und diesen neuen Weg mitgegangen sind. Vom Weltmarktführer über den spezialisierten Mittelständler bis hin zum Start-up ist auch bei dieser „Online-AIM“ alles vertreten, was Rang und Namen hat. Die beeindruckende Unternehmensliste ist auch ein Zeichen für die Ausbildungsqualität der Hochschule Aalen und das große Vertrauen in die Aalener Industriemesse.  

Organisiert wird die AIM von Studierenden für Studierende. Das hohe professionelle Niveau, mit dem die AIM-Macherinnen und -Macher die Messe seit vielen Jahren veranstalten, ist imponierend. Dies gilt aktuell ganz besonders. Aber bekanntlich wächst man mit seinen Aufgaben. Das hat das Organisationsteam 2020 eindrucksvoll unter Beweis gestellt – und dafür möchten wir dem AIM-Team ganz herzlich danken! „Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen“, hat Aristoteles gesagt. Das AIM-Team hat die Segel richtig gesetzt, und in diesem Sinne wünsche ich allen Akteurinnen und Akteuren eine erfolgreiche Online-Messe sowie allzeit eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

Anja Karliczek

Mitglied des Deutschen Bundestages | Bundesministerin für Bildung und Forschung

Neue Wege gehen – in Zeiten der Corona-Pandemie müssen das die meisten von uns. Das gilt auch für die Aalener Industriemesse. Sie findet in diesem Jahr virtuell statt. So bietet sie auch in diesem Jahr ein Forum der Begegnung und des Austauschs für Studierende und Unternehmen. Darüber freue ich mich, denn dieser direkte Austausch ist eine große Chance: für die Studierenden, die vielleicht ihren künftigen Arbeitgeber kennenlernen; für die Unternehmen, die hoch qualifizierte Fachkräfte gewinnen können. Ich ermutige Studierende und Unternehmen, diese Online-Messe zu nutzen, um sich gegenseitig kennenzulernen und umfassend aus erster Hand zu informieren.  

Die Corona-Pandemie verlangt uns allen eine Menge ab. Einige Studierende haben ihre Jobs verloren. Bei anderen ist die Unterstützung durch ihre Familie weggebrochen. Die Bundesregierung hat von Beginn der Pandemie an umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um Studierenden zu helfen. Wir haben zum Beispiel das BAföG angepasst und wir haben für betroffene Studierende eine Überbrückungshilfe geschaffen. Das größte Sicherungsnetz ist der bewährte KfW-Studienkredit, der stabile und schnelle Unterstützung bietet und nun vorrübergehend zinsfrei ist. Studierende, die durch die Pandemie in eine akute Notlage geraten sind, unterstützen wir darüber hinaus mit einem Zuschuss über die Studenten- und Studierendenwerke vor Ort. Denn wir wollen, dass alle Studierende gut durch diese Krise kommen. Sie betrifft uns alle gemeinsam. 

Der AIM 2020 wünsche ich viel Erfolg und den Studierenden einen guten Start in das Berufsleben.

Theresia Bauer MdL

Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert bringt die Aalener Industriemesse – AIM for students Nachwuchstalente und zukunftsgewandte Unternehmen zusammen und hat sich als eine der größten Kontakt- und Karrieremessen für Studierende und Unternehmen in ganz Süddeutschland etabliert. Ihr von Studierenden entworfenes Ausstellungskonzept und die hohe Beteiligung der Unternehmen hat die AIM zu einem festen Bestandteil im Jahreskalender der Hochschule Aalen werden lassen. 
Dies ist eine starke Bestätigung für das hervorragende Engagement der Studierenden der Hochschule Aalen und ein Beleg dafür, wie gut die Hochschule in der Region verankert und mit der Wirtschaft des Landes vernetzt ist. 

Umso mehr freut es mich, dass die AIM auch dieses Jahr am 21. Oktober 2020 ihre Pforten öffnet – angesichts der uns alle betreffenden Umstände – als Online-Messe.  

Dies ist ein enorm wichtiges Signal, denn gerade jetzt ist der Kontakt zwischen Absolventinnen, Absolventen und Unternehmen von besonderer Bedeutung. Junge Menschen brauchen Chancen zum Berufseinstieg, genauso wie die Unternehmen in Baden-Württemberg Problemlöser, Teamworker und Transferexperten aus den Hochschulen benötigen, um im technischen Wandel und den damit verbundenen Herausforderungen erfolgreich zu bleiben. Die besonderen Stärken der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und insbesondere der Hochschule Aalen als eine der forschungsstärksten HAW in Baden-Württemberg und deren Absolventinnen und Absolventen sind daher mehr denn je gefragt. 

 

Ich wünsche der Aalener Industriemesse – AIM for students daher auch in diesem Jahr viel Erfolg!  

Thilo Rentschler

Oberbürgermeister

2020 hat sich vieles im täglichen Leben verändert – die Pandemie hat Organisatoren von Veranstaltungen häufig einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nicht so den Studierenden der Hochschule Aalen, die für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen die Kontaktmesse „AIM for students“ organisieren! Zwar kann keine Präsenzmesse mit 120 Firmen und Hunderten Studierenden abgehalten werden – Online werden sich jedoch alle Beteiligten im neuen Format am 21. Oktober 2020 virtuell treffen und austauschen. Dabei wird auf die Erfahrungen der letzten 25 Kontaktmessen zurückgegriffen. 

Für das rund 15-köpfige Organisationsteam hat das komplette Umplanen eine enorme Aufgabe bedeutet. Ich danke den Verantwortlichen recht herzlich, dass diese Herausforderung hervorragend gestemmt wurde. Die Messe AIM ist ein Fixpunkt in der beruflichen Orientierung der Studierenden. Sie ist für das Zusammenfinden motivierter und gut ausgebildeter jungen Menschen sowie erfolgreichen Unternehmen dringend notwendig. 

Der Kampf um die klugen Köpfe ist trotz Corona nicht weniger intensiv geworden. Mehr denn je bilden gutausgebildete Mitarbeiter das Rückgrat der Firmen. In Praktika oder während des Erstellens von Bachelor- oder Masterarbeiten können Studierende und Firmen sich beschnuppern – daraus entstehende Kontakte sind für den Start ins Berufsleben wichtig. 

Die Hochschule Aalen als forschungsstarke Gründerhochschule hat sich prächtig entwickelt. Diese Entwicklung wird fortgesetzt: Sie wird um- und ausgebaut – Waldcampus, Digital Innovation Space und Steinbeis-Transferzentrum stehen zur Verwirklichung an. Insgesamt wurden bzw. werden innerhalb einer Dekade rund 200 Mio. Euro in die Hochschulinfrastruktur investiert. Das ist ein starkes Zeichen auch an die Studierenden. Die Hochschule Aalen ist ein äußerst attraktiver Ort für die Vermittlung innovativer Forschung und für zukunftsweisende wissenschaftliche Ansätze. 

Ich bin gespannt, wie Sie die „Dating-App“ der AIM im Vorfeld für die Kontaktaufnahme zu den Firmen nutzen werden und welche Erfahrungen bei der 26. Auflage der Messe im neuen Online-Format gemacht werden. Zukunft bleibt spannend! Bringen Sie sich aktiv in die erste reine Online-AIM ein.

Dr. Joachim Bläse

Landrat des Ostalbkreises

Liebe Besucherinnen und Besucher, 

liebe Ausstellerinnen und Aussteller, 

es freut mich sehr, Sie an dieser Stelle wieder begrüßen zu dürfen, denn auch in diesem Jahr wird die Aalener Industriemesse – AIM for students stattfinden können. Diese Messe mit nun über 25-jährigem Bestehen zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie wichtig die Kontakte zwischen den klugen Köpfen und Nachwuchskräftemit den mittelständischen Unternehmen und Global Playerin unserer Wirtschaftsregion sind. 

Besonders spannend! Die Begegnungen werden in diesem Jahr in den virtuellen Raum verlagert, sind dabei aber sicher nicht weniger wirkungsvoll. Vielfalt und Innovationskraft werden auf der AIM präsentiert und spiegeln die Stärken unseres Standorts wider. Die Fachkräfteallianz und die Fachkräfteinitiative Erstaunliches Ostwürttemberg schaffen es gemeinsam mit der AIM exzellent, Studierende, Fachkräfte, Führungskräfte und Unternehmen ins Gespräch zu bringen und damit den „Raum für Talente und Patente“ aktiv zu gestalten.  

 Aktuell arbeitet der Ostalbkreis an der Fortschreibung der regionalen Innovations-Strategie „Nachhaltige Innovationen im Ostalbkreis – Zukunftsideen für Mensch und Umwelt (NiO)“, www.zukunft-ostalb.de. In diese Strategie, die der Weiterentwicklung unseres Landkreises dient, fließen die Meinungen verschiedener Akteursgruppen ein. Dazu zählen selbstverständlich auch die Studierenden. Engagieren Sie sich und gestalten Sie die Zukunft maßgeblich mit. Um die Einschätzungen und Bedarfe bestmöglich abbilden zu können, wurde eine Umfrage explizit für Ihre Zielgruppe entwickelt. Außerdem sprechen Studierende als NiO-Botschafterinnen und NiO-Botschafter ihre Mitstudierende dankenswerterweise an und informieren über die Innovations-StrategieWir freuen uns über eine rege Teilnahme am Entwicklungsprozess von NiO und auf das Feedback von vielen jungen Menschen. 

Mein herzlicher Dank gilt der Hochschule Aalen und vor allem den studentischen Organisatoren und deren Team, die mit hohem Engagement die Messe auch in diesem Jahr unter neuen Bedingungen wieder zu einem Highlight machen werden. 

Den Ausstellungsmachern wünsche ich viel Erfolg. Allen Besucherinnen und Besuchern interessante Gespräche über eine innovative Berufs- und Arbeitswelt. 

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